Rettung für Michaelas Augen

Michaela kam auf die Welt am 10. Januar 2007. Als die Kleine 10 Monate alt war, bemerkte ihre Mutter in Michaelas Auge ein äußerst seltsames Leuchten der Pupille. Die Eltern brachten das Mädchen zum Augenarzt der Kinderklinik der Stadt Kischinau, von dort aus wurde Michaela sofort ins Filatov-Institut (Odessa) überwiesen. Nach einer gründlichen Untersuchung haben die Ärzte die schreckliche Diagnose bestätigt – beidseitiges Retino­blastom (Krebs der Augennetzhaut). Die Ärzte meinten, dass beide Augen nicht mehr zu retten sind und entfernt werden müssen. Zunächst aber sollte das Mädchen mehrere chemo­therapeutische Kure durchmachen. In der Zwischenzeit fingen die Eltern an, Kliniken in Europa, Moskau und Israel zu suchen, und im November 2008 brachten sie Michaela zur Untersuchung nach Deutschland. Die deutschen Ärzte machten den Eltern Hoffnung - nach ihrer fachlichen Meinung gibt es durchaus Chancen, die Augen von Michaela zu retten. Sie verordneten eine Bestrahlungskur.

Nach der Rückkehr nach Kischinau wandte sich die Familie an die Öffentlichkeit und bat durch die Massenmedien um Hilfe. Wir möchten uns herzlichst bei allen bedanken, die damals geholfen haben - die Spenden reichten für eine Behandlung und mehrere Nachsorge­untersuchungen aus! Im Februar-März kam Michaela in die Klinik der Stadt Essen zur Bestrahlung. Aber um die Entstehung neuer Tumorherde zu verhindern, muss man in den nächsten 5-6 Jahren alle 10 Wochen zu einer Nachsorgeuntersuchung kommen. Schon 5 mal war Michaela bei solchen Untersuchungen, die nächste ist für den 4.Mai 2010 geplant. Jeder Klinikbesuch kostet der Familie 1200 Euro. Für die Familie Luka ist es einfach unmöglich, diesen Betrag alle 3 Monate zu erbringen: Michaelas Vater arbeitet in einer Glasfabrik, sein Arbeitslohn ist nicht gerade hoch, die Mutter ist Krankenschwester in einem Kindergarten. Michaela hat auch einen älteren Bruder, er geht noch in die 3.Klasse. Deswegen haben die Eltern sich entschieden, wieder um Hilfe zu bitten.

Michaela ist ein Wunschkind, sie ist prächtig entwickelt. Die Eltern hoffen sehr, dass sie mit Hilfe von gutmütigen, hilfsbereiten Menschen es schaffen, ihren Kampf um das Leben und die Gesundheit ihrer Tochter zu Ende zu führen!