
Ein Wunder
Im Juni 2011 wurde Vika in der Klinik Schleswig-Hohlstein untersucht. Die Fachärzte sind verwundert und begeistert, wie schnell unsere kleine Kämpferin sich nach dem Komazustand erholt hat. Sie kann schon einfache Sätze sprechen, mit dem Ball spielen und sogar krabbeln. Die Spezialisten empfehlen dringend, diese Erfolge durch einen angepassten Reha-Kurs zu unterstützen. Durch einen solchen Kurs können die Folgen des Komazustandes komplett behoben werden. Die Familie hat einen Kostenvoranschlag aus einem polnischen Reha-Zentrum bekommen, der sich auf 1000 Euro beläuft. Aber das ganze Geld, bis zum letzen Cent, wurde schon für Vikas Behandlung verbraucht, so dass die Familie wieder barmherzige Leute um HIlfe bittet!
Vorgeschichte:
Viktoria Petrova aus Gwardeysk hat ihren 5. Geburtstag in Kaliningrader Bezirkskinderkrankenhaus «gefeiert», wo sie fast ein halbes Jahr im Komazustand verbracht hat. Im Herbst letztes Jahres wurde bei ihr ein Hirntumor entdeckt. Aber entdeckt wurde er nicht sofort. Das Mädchen hatte ständig Übelkeit und wurde erst gegen Vergiftung behandelt. Dann versagten allmählich ihre Beine, sie fing an, das Gleichgewicht zu verlieren, erst dann wurde sie dringend ans Kaliningrader Bezirkskinderkrankenhaus überwiesen und von da aus - nach Sankt-Petersburg, ans Polenov-Forschungsinstitut. Dort, in der nördlichen Hauptstadt, wurde dem Mädchen das Tumor entfernt und es wurde nach Hause mit einem normalen Linienflug geschickt. Mehrere Stunden hat seine Mutter Olga im Wartesaal des Flughafens es auf dem Arm gehalten, hat es selbst ins Flugzeug hineingebracht.
In Kaliningrad stellte man Viktoria die Diagnose «Komazustand» und sie blieb im Krankenhaus. Dort hat sie 4 Monate verbracht, dann wurde es der Mutter angedeutet, sie soll die Tochter nach Hause nehmen. Olga hat sich an verschiedene Kliniken Europas gewandt, und von allen eine Absage bekommen - Kinder in Koma werden da nicht aufgenommen. Aber die Fachleute, denen wir die Aufnahmen geschickt haben, sprachen eine Vermutung aus, dass bei dem Mädchen der Shunt nicht richtig funktioniert. Aber die Ärzte aus der Hauptstadt haben dem Kind wieder abgesagt. Nur das kommunale Krankenhaus von Nowosibirsk kam der Mutter entgegen. Dort wurde eine Operation durchgeführt, der Shunt wurde ausgetauscht. Und Viktoria hat angefangen, langsam sich wieder zu berappeln: die Augen aufzumachen, selbständig vom Löffel zu essen, sie hebt und dreht den Kopf, aber all das macht sie noch nicht so richtig bewusst - sie ist lediglich im vegetativen Zustand. Die Besserung könnte viel früher auftreten, wenn unsere Fachleute Viktorias Zustand richtig beurteilt hätten und sie zum Austauschen des Shunt geschickt hätten, und nicht 4 Monate mit Clonazepam und Phenobarbitalum «behandelt» hätten. Und keine Fortschritte kämen zustande, wenn die Mutter aufgegeben hätte. Aber Olga weicht schon seit 9 Monaten nicht von Viktorias Seite.
Nachdem der Zustand des Mädchens sich gebessert hatte, erklärte sich die Klinik in der Stadt Meerbusch bereit, es zum Reha-Kurs aufzunehmen! Diese Klinik wurde uns lange empfohlen, man hat uns gesagt, es wäre das Beste, was es für ein Kind mit derartigen Schäden gibt. Wir haben uns schon einmal an die Klinik gewandt, als Viktoria in Koma lag, aber zu diesem Zeitpunkt wurde es uns abgesagt, wie auch in anderen Kliniken. Aber jetzt sind sie bereit, Vika aufzunehmen!
Man muss eine undenkbare Summe von 32.000 Euro für den vollen empfohlenen Behandlungskurs von 6 Wochen einsammeln, oder 16.000 Euro für einen auf 3 Wochen verkürzten. Für die Familie ist die Summe unerschwinglich: der Vater von Viktoria ist doch ein einfacher Schulbusfahrer aus Gwardeysk, die Mutter kümmert sich rund um die Uhr um Viktoria. Aber wir hoffen, dass mit Hilfe von vielen guten Menschen, wir es doch schaffen, dieses Geld zu sammeln!


