
Hoffnung für Eldar
12.10.2010
Die Firma „Sheriff“ übergab Eldars Mutter das notwendige Geld, um Reise- und Aufenthaltskosten in Deutschland zu decken. Jetzt hängt alles von den Ärzten ab. Wir hoffen auf gute Prognosen und Nachrichten. Die Geldsammlung ist abgeschlossen, wir bedanken uns herzlich bei allen Leuten, die Eldar geholfen haben!
Eldar ist 9 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Pridnestrovje, Siedlung Parkany. Als der Junge gerade 3 Monate alt war, bemerkten die Eltern, dass das Baby seltsam zittert und mit den Augen und Schultern zuckt. Sie wandten sich an das Mutter-Kind-Zentrum in Kischinau und erfuhren da die schreckliche, wie ein Urteil klingende Diagnose: Epilepsie. Danach folgten Untersuchungen in einer moskauer Klinik, mit einer anschließenden Behandlung, aber die Behandlung zeigte keine Wirkung. Die Anfälle waren so stark, dass der Kleine sogar ohnmächtig wurde. Die Anzahl der Anfälle reichte manchmal bis zu 40 am Tag! Jetzt hat sich die Häufigkeit der Anfälle dank der medikamentöser Behandlung etwas reduziert, aber es kam zu Komplikationen: Eldars geistige Entwicklung ist etwas gestört, dazu ist das Kind sehr launisch geworden – er wird manchmal ganz plötzlich aggressiv. Sogar einige innere Organe des Jungen haben sich teilweise deformiert. Wegen seines gesundheitlichen Zustandes geht Eldar nicht in die Schule, er lernt zu Hause. Ihm fehlt sehr die Gesellschaft anderer Menschen, er hat keine Freunde, ist sehr einsam. Eldar lebt zusammen mit seiner Mutter – sein Vater hat die Familie verlassen, als er erfahren hat, dass sein Sohn so krank ist. Eldars Mutti geht nicht arbeiten, da sie ganztägig ihren Sohn betreuen muss. Das komplette Familieneinkommen besteht nur aus sozialer Unterstützung und Rente, lediglich die Oma, selbst eine Rentnerin, hilft der kleinen Familie.
Die Klinik Kork (Deutschland) spezialisiert sich auf Eldars Krankheit. Eldars Mutter hofft, dass ihr Sohn dort untersucht wird – es besteht die reale Möglichkeit, dass die deutschen Ärzte die richtige Therapie zusammenstellen können werden, die Eldars Anfälle verschwinden lässt. Auch im Fall, wenn eine solche Therapie keine Wirkung zeigen wird, gibt es die Möglichkeit, einen operativen Eingriff durchzuführen, um die Anfälle zu kupieren. Es ist wichtig, diese Maßnahmen baldmöglichst zu ergreifen, da mit jedem weiteren Anfall bei Eldar immer mehr Hirnzellen absterben und diese Schäden sind unumkehrbar. Die Kosten für die geplante Untersuchung und Behandlung schätzen die Ärzte auf ca. 15 300 Euro. Falls noch die Operation nötig sein wird, kommt dazu noch eine zusätzliche Rechnung.
Jeder von uns könne an der Stelle von Eldars Mutter sein. Jeden Morgen wacht Eldars Mutter auf und betet zu Gott – dass er heute ihrem Sohn weitere Anfälle, neue Schmerzen und Leiden möglichst erspart. Sie glaubt jedoch weiterhin an Wunder und hofft auf die Hilfe von mitfühlenden, hilfsbereiten Menschen. Ohne unsere Hilfe, ohne unsere aktive Beteiligung schafft diese kleine Familie es nicht, die notwendige Summe zu sammeln. Bitte, geben Sie Eldar die Chance auf ein gesundes und glückliches Leben!


