Leben schenken

27.10.2010

Die Rechnung für die Sondierung ist komplett bezahlt! Den Namen des Spenders kennen wir leider nicht! Wir sind diesem Menschen sehr dankbar!

Am 20. August wurde Asenka in Berlin operiert. Da die Operation leider zu spät gemacht wurde (wünschenswert wäre es, das Mädchen noch vor anderthalb Jahren  zu operieren), konnte die Trikuspidalklappe nicht erhalten werden, sie wurde neu aus Herzmuskelgewebe gebildet. Momentan ist die Trikuspidalklappeninsuffizienz relativ gering, aber man kann leider nicht ausschließen, dass diese neue Klappe der Belastung nicht standhält  und man wird sie später durch eine biologische Klappe ersetzen müssen.

Leider konnte während der Operation die Pulmonalstenose nicht beseitigt werden – sie lag so hoch, dass man sie nicht erreichen konnte. Die Ärzte haben vor, die Arterie in 3 Monaten durch eine Sondierung zu erweitern. Asjas Mutti bekam schon den Kostenvoranschlag für diese Behandlung: 12420 Euro. Wir starten die Spendensammlung erneut! Bitte, helfen Sie Asjas Mutter die angefangene Behandlung ihrer Tochter zu Ende zu bringen!

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Am 22. August bekamen die Eheleute Magomedov ihr zweites Kind – Töchterchen Asiyat. Eine halbe Stunde nach der Geburt teilten die Ärzte der Mama Ilona mit, dass ihr neuge­borenes Baby an einem schweren Herzfehler mit Zyanose leidet und es wohl kaum ein Tag lang überleben wird - so kritisch ist der Zustand. Man kann die Verzweiflung der Mutter kaum in Worte fassen! Die Schwangerschaft verlief doch völlig normal, alle Untersuchungs­ergebnisse waren stets in Ordnung, nicht mal bei der Ultraschalluntersuchung gab es Anzeichen auf einen Herzfehler beim Fötus. Ilona konnte das ganze einfach nicht glauben.

Ilona und Asja kamen in die Abteilung für Pathologie der Naugeborenen, wo sie zwei Monate lang auf eine Einladung zur Operation aus Moskau warten mussten. Das war der Anfang eines erbitterten Kampfes um Asjas Leben. Kein Arzt glaubte daran, dass Asja bis zur Operation überleben wird, die Krankenschwestern boten den Eltern an, auf die Infusionen für Asja zu verzichten, um das Kind „nicht zu quälen“. Aber das Mädchen überlebte und ließ über sich die erste OP ergehen: danach musste die Kleine 7 Tage lang künstlich beatmet werden, der Reanimationsvorgang wurde durch Asjas Herzinsuffizienz zusätzlich erschwert. Aber dank der Bemühungen der Reanimationsärzte hat sich Asjas Zustand verbessert!  Am 4.Juni 2009 kam dann die nächste palliative Operation – und es kam wieder zum Atemstillstand und Komplikationen bei der Reanimation.

In den ersten Lebensmonaten war Asjas Entwicklung gestört, sie nahm nur sehr langsam zu, konnte sich nicht von einer Seite auf die andere drehen. Asja ist ständig krank, ihr Immun­system funktioniert nicht richtig. In Moskau hat man der Mutter gesagt, dass Asjas Chancen eine radikale OP durchzustehen lediglich 20% betragen, von den wahrscheinlichen post­operativen Komplikationen ganz zu schweigen. Die Überlebensrate bei dieser Art des Herzfehlers ist in Russland sehr niedrig...

Momentan wiegt Asja nur 7 kg, sie kann weder sitzen noch stehen, sie hat viele Begleit­erkrankungen. Aber gegen diese Erkrankungen kann man erst nach der Behebung des Herzfehlers vorgehen. Erst vor 3 Monaten hat das Mädchen angefangen, Kopf zu halten und nach einem Spielzeug zu greifen. Die Neuropathologen behaupten – je länger Asjas Herz in diesem Zustand bleibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Asja schwachsinnig wird. Aber momentan ist die Situation noch zu retten und Asjas Eltern hoffen innigst, dass sie irgendwann doch erleben werden, dass ihr Töchterchen sitzen, laufen, essen kann – ohne Erstickungsgefahr. Sie hoffen, irgendwann Asjas erstes „Mama“ zu hören.

Die Familie wandte sich an das Herzzentrum Berlin und die deutschen Ärzte erklärten sich bereit Asja zu helfen. Aber die für die Operation notwendige Summe ist für die Familie unerschwinglich (sie beträgt mehr als 31000 Euro). Der Lohn von Asjas Vater beträgt ca. 8000 Rubel (umgerechnet ca. 200 Euro), die Mutter bekommt Asjas Invaliditätsrente, die komplett für Nahrungsmittel, Windeln und Medikamente für das Kind verbraucht wird. Keiner unterstützt die Familie – Ilona selbst ist eine Waise, ihre Schwiegereltern sind Rentner.

Die ganze Hoffnung dieser Familie gilt uns. Mama Ilona fleht alle hilfsbereiten Menschen an: „Ich bitte Sie um Hilfe, ich hoffe, dass Sie uns in diesem Kampf unterstützen werden! Bitte helfen Sie uns, unserer kleiner Tochter das Leben und die Kindheit zu schenken!“