Hilfe für Aleksandra

Das Geld für Alexandras Behandlung wurde gesammelt! Wird danken allen Helfern!

Hallo, 

Ich bin Natalja, Mutter von Aleksandra. Wir wohnen im Rostov-Gebiet Russlands. Mein Töchterchen ist am 29.05.2008 geboren, sie ist zwei Jahre alt. Aleksandra leidet unter einem komplizierten angeborenen Herzfehler (Atresie der Lungenarterie, Hypoplasie der rechten Herzkammer). In diesen zwei Jahren hat sie, und somit haben wir alle, viel ertragen müssen.

Ich habe mich sehr auf die Kleine gefreut, spürte instinktiv, dass es eine Tochter wird. Zu der Schwangerschaft bin ich einen weiten Weg gegangen. Nicht wegen physischen Problemen, sondern weil ich seelisch eine lange Zeit nicht dazu bereit war. Vor 12 Jahren ist mein erstes Kind, ein Junge, an Blutkrebs gestorben. Damals gab es kein Internet, alle Informationen mussten wir mühsam zusammen sammeln. Schon damals sagte man uns - natürlich nur in Privatgesprächen – das Kind bräuchte eine Behandlung in Deutschland. Wir fingen an, eine Klinik und das Geld zu suchen, führten Telefonate. Keiner konnte uns helfen, wir wussten nicht, wohin wir uns wenden sollen. Damals, als es  noch um die Suche nach Lösungen für finanzielle Fragen ging, lag unser Kind in regionalem Krankenhaus des Rostov-Gebiets; unser Sohn kam in Remission, alles ging rechtens – bis zu dem Zeitpunkt, als ihm eine Knochenmarkpunktion durchgeführt wurde. Unmittelbar danach kam mein Sohn auf eine Intensivstation: er konnte nicht mehr gerettet werden.

 Sie fragen sich vielleicht, warum ich über ein Kind erzähle, wenn ich doch um Unterstützung für das Andere bitte...

 Nun ist in meinem Leben wieder diese schreckliche Situation eingetreten, nur will ich jetzt meiner Tochter helfen können, rechtzeitig.

Die ganze lange Zeit bis zu der zweiten Schwangerschaft haben mich Gedanken verfolgt, dass auch meinem zweiten Kind etwas zustoßen könnte. Daher habe ich mich zu dieser Schwangerschaft gründlich vorbereitet, habe alle Analysenwerte checken, medizinische Untersuchungen durchführen lassen.  Die Ärzte beruhigten mich - alles würde gut gingen, ich sei gesund. Als ich schwanger wurde, war ich überglücklich. Alle Ärzte beteuerten einstimmig, alles sei hervorragend. Dann aber, im achten Schwangerschaftsmonat, bei planmäßiger Ultraschall-Untersuchung vor der Entbindung, wurde mir empfohlen, eine gesonderte Ultraschall-Herz-Untersuchung des Kindes durchführen zu lassen, deren Ergebnis lautete, dass der bei meinem Kind vorhandene Herzfehler nicht mit dem Leben vereinbar sei. Da hörte ich schlecht, was die Ärzte sagten, mir rollte der Boden unter den Füßen weg, ich wollte gar nicht weiter leben. Auch jetzt kann ich mich nicht ruhig an diesen Moment erinnern - ich schreibe Ihnen diesen Brief und Tränen fließen in Strömen. Dennoch packte ich die Situation und überwand den Schock. Ich wusste, da ist das Kind, auf das ich gewartet habe, und vieles hängt auch von mir ab.

Mein Töchterchen kam wunderschön zur Welt. Wie ich es vermutete, erwies sie sich als ein sehr starker Mensch. Seit der Geburt von Aleksandra wusste ich, dass wir alles  selbstständig schaffen muss, da unser Kind niemanden, außer uns, wirklich angehen und interessieren wird.

Unsere Kardiologiestation wollte uns erstmal gar nicht annehmen - nach dem Motto „werden sie blau, dann kommen sie“. Mit diesem Plan waren ich und mein Mann nicht einverstanden und schickten einen Brief an die Bakulev-Klinik in Moskau. Seitdem wurde unsere Tochter schon zwei Mal operiert. Es steht aber die dritte, letzte und auch  schwierigste Etappe vor uns.  In solchen Operationen haben Ärzte in Russland noch wenig Erfahrung. Die Überlebensquote ist sehr niedrig. In Deutschland zählen solche OPs zur Routine.

Nun haben wir wieder eine Chance auf die Gesundheit unseres Kindes – eine Behandlung in Deutschland. Diese Operation wird für uns aber enorm teuer sein. Die OP im Bad Oeynhausen Herzzentrum kostet 36 500 Euro. Das Geld können und mein Mann nicht aufbringen.

Darum bitte ich um Hilfe. Bitte helfen Sie uns… Wir haben fast den ganzen Weg geschafft, es ist nur noch wenig geblieben. Bitte helfen Sie das Leben meiner Tochter zu retten, und somit auch mein Leben, denn in ihrem Leben besteht meines.

 Ich danke allen für Unterstützung.

Fam. Kartaschovy