Kein Kinderstreich

Am 13.Oktober hat ein großzügiger Spender Vikas bevorstehende Operation bezahlt! Bald kommt Vika in Begleitung ihrer Mutter zur Behandlung nach Lübeck (Deutschland).


Vika Gontscharova kam auf die Welt am 6.Mai 2009. Die ganze Familie hat sehnlichst auf diesen Tag gewartet, aber gleich nach der Geburt hat man bei der Kleinen eine schlimme Erkrankung festgestellt: zystenartiges Lymphangiom. An ihrem zweiten Lebenstag wurde Vika in die Kinderklinik №1 gebracht, weil das Mädchen nicht gestillt werden konnte und große Schwierigkeiten beim Atmen hatte. Vika verbrachte im Krankenhaus 10 Tage, wurde durch eine Sonde ernährt, eine Punktion des Lymphangioms wurde gemacht. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus musste Vikas Zustand durch einen Kiefer- und Gesichtschirurgen überwacht werden.

Als Vika 5 Monate alt war, wurde die erste OP gemacht, danach blieb das Mädchen 4 Tage lang in der Reanimation, wurde künstlich beatmet, da die Zunge stark geschwollen war und Vika nicht selbständig atmen konnte; auch eine Bluttransfusion war notwendig. Gleich danach bekam die Kleine eine Pneumonie.

Jetzt ist Vika 1 Jahr und 4 Monate alt, bekam die ersten Zähnchen, die ihre Zunge verletzt haben. Die Zunge schwoll stark an und die Eltern wandten sich an die städtische Kinderklinik  №5, wo Vika eine Zeit lang Tropfinfusionen bekam, wurde jedoch dann wegen Verschlechterung ihres Zustandes in die Pädiatrische Akademie überwiesen. Dort bekam sie weitere 4 Tage Tropfinfusionen, weil sie weder essen noch trinken konnte. Eine MRT wurde durchgeführt, die gezeigt hat, dass der Tumor gewachsen ist und die lebenswichtigen Organe bedroht. Eine Operation ist erforderlich, aber in Russland hat man wenig Erfahrung mit Vikas Erkrankung. Vikas Eltern ließen sich von den Eltern beraten, deren Kinder das gleiche Problem haben, und erfuhren, dass in Russland die Erfolgsrate bei der Entfernung von Lymphangiomen bei 12% liegt, während dieselbe Rate in Deutschland ca. 80% beträgt, da dort eine fortschrittlichere Methode praktiziert wird - unter Verwendung von Lasertechnik und dem Präparat OK-432 (Picibanil), das in Russland nicht zertifiziert ist.

Die Klinik der Stadt Kiel (Deutschland) erklärte sich bereit, Vika zu operieren, der Kostenvoranschlag beläuft auf 11700 Euro. Bitte, helfen Sie der Familie diese Geld zu sammeln und der kleinen Vika ein normales Leben zu sichern – ohne Krankenhäuser, Tropfinfusionen und ohne ständige Lebensgefahr!