Hilfe für Arina

10.06.2010 Arina Agievitsch wurde im Herzzentrum Berlin operiert, die Operation verlief ohne Komplikationen. Alle Fehler wurden innerhalb einer Operation behoben, nach der Meinung der deutschen Ärzte sind weitere chirurgische Eingriffe nicht nötig. Arinas Eltern und wir bedanken uns herzlich bei allen, die dieses glückliches Ereignis ermöglicht haben!

12.04.2010 Das Geld für die Operation im Herzzentrum Berlin wurde gesammelt. Das Kind mit seiner Mutter kommt in den nächsten Tagen nach Deutschland. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die diese Familie unterstützt haben!  Die Spendesammlung ist beendet.

Arina kam zur Welt am 24. Januar 2008. Die Ärzte haben die Kleine nur kurz der Mutter gezeigt und brachten sie hastig weg – sie erzählten dann der Mutter, dass das Mädchen ihre Körpertemperatur nicht selbständig halten kann. Vermutlich waren es die ersten Anzeichen des schweren angeborenen Herzfehlers, den man später bei Arina festgestellt hat. Die endgültige korrekte Diagnose wurde im Bakulev-Forschungszentrum für Kardiologie und Kardiochirurgie gestellt: Pulmonalatresie, Ventrikelseptumdefekt, persistierendes Foramen ovale, Kollaterale zu beiden Lungen, Linksherzhypoplasie. Im Dezember 2008 fingen die endlosen Wanderungen durch die Krankenhäuser an, aber erst nach der CT im Oktober 2009 hat man den Eltern gesagt, dass Arina doch operiert wird, aber nicht einmal, sondern keiner weiß, wie viele Male - ohne jegliche Hoffnung auf die endgültige Behebung des Herzfehlers. In Arinas Fall, meinten die Moskauer Kardiologen, ist die radikale Korrektur nur durch eine komplexe Herz-Lungen-Transplantation möglich, die in Russland grundsätzlich nicht durchgeführt wird. Und die Notwendigkeit mehrere korrigierende Operationen durchzuführen ist mit der Tatsache verbunden, dass, wenn man alle Korrekturen innerhalb einer Operation durchführt, werden Herz und Lunge des Kindes stark belastet sein und die Kleine stirbt noch auf dem OP-Tisch. Die erste Operation wurde im Februar 2010 durchgeführt, die nächste ist für Oktober geplant. Keiner weiß, wie viele Male die Kleine noch unter den chirurgischen Skalpell kommen muss. Dabei warnen die Chirurgen, dass die Risiken bei der OP zu sterben, bei jedem folgendem Eingriff um das Mehrfache wachsen. Eine schreckliche Aussicht...

Allerdings hat der Chirurg, der Arina das erste Mal operiert hat, den Eltern verraten, dass man in Deutschland die notwendigen Korrekturen innerhalb nur einer Operation unternimmt, da die Reanimationsmöglichkeiten in Deutschland viel fortgeschrittener sind. Deswegen kontak­tierten die Eltern Deutsches Herzzentrum Berlin, schickten nach Deutschland die Ergebnisse der Untersuchungen und der ersten Operation. Nachdem die deutschen Ärzte die ihnen zugeschickten Unterlagen sorgfältig studiert hatten, bestätigten sie, dass es in der Tat möglich sein dürfte, Arinas Herzfehler durch einmalige Operation zu beheben. Aber auf jeden Fall müssen die deutschen Ärzte erst eine Untersuchung in ihrer Klinik durchführen. Die Kosten für die Untersuchung und die Operation belaufen sich auf 39 480 Euro. Eine riesige Summe für die Eltern... Aber dieses Geld kann Arinas Leben retten und ihr zusätzlich noch die Qualen der mehreren Operationen ersparen. Bitte, unterstützen Sie diese Familie! Helfen Sie Arina  gesund und glücklich zu werden, denn es gibt auf dieser Welt nichts kostbareres, als das Leben und das Glück eines Kindes!