Bangen um den herzkranken Eugeni

Eugeni wurde erfolgreich operiert. Dank der hervorragenden Arbeit der Fachärzte und der finanziellen Unterstützung vieler hilfsbereiter Menschen wurde erneut ein Kindesleben gerettet. Wir bedanken uns herzlich bei den Klinikmitarbeitern für die hochqualifizierte Behandlung und den liebevollen Umgang mit Eugeni. Außerdem sagen wir natürlich „HERZLICHEN DANK!“ allen Spendern, die diese Behandlung überhaupt ermöglicht haben. Und dem kleinen Eugeni wünschen wir eine schnelle Rehabilitation und eine gesunde und glückliche Kindheit!

Der 6-jährige Eugeni aus Kirgisien braucht Hilfe. Er benötigt dringend eine Herzoperation in Deutschland.

Eugeni wurde in der 29. Schwangerschaftswoche mit 1650g Körpergewicht in Osch, Kirgisien geboren. Die Angst, ihn zu verlieren, hat er mitgebracht. Aber das kleine blonde Kerlchen hat durch viele Wunder überlebt und sich trotz unglaublich vieler Infekte und Schwächen zäh durch die ersten 6 Jahre geschlagen. Ende Dezember 2010 klagte Eugeni über starke Herzschmerzen die zu einem Kreislaufkollaps führten. Dadurch ist der Herzfehler entdeckt worden. Die Diagnose: Vorhofseptumdefekt ASD 2 mit schon ausgeprägter Pulmonalen Hypertonie. Nun konnten die Eltern auch verstehen, warum Eugeni kaum körperliche Anstrengung vertragen hat, warum er bei jedem Versuch zu toben, sofort geschwitzt hat und blass geworden ist, warum. Schlappheit und Ängste zu seinen ständigen Begleitern geworden sind.

Wenn der Lungendruck einen bestimmten Wert überschritten hat und sich fixiert, wird eine operative Korrektur des Herzfehlers dem 6-jährigen auch nicht mehr. Wie schnell der Druck in seiner Lunge steigt, weiß niemand. Vielleicht ist es in ein paar Wochen schon zu spät... Die notwendige Operation ist dringend! Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Lungenhochdruck ohne Therapie beträgt drei Jahre ab dem Moment der Diagnosestellung. Welch qualvolle Situation für die Eltern, die sich nun unterbrochen fragen mussten: „Was kommt da auf uns zu?! Nicht etwa die vorzeitige Trennung von unserem über alles geliebten Jungen?“

Sie haben aber nicht aufgegeben und in den vergangenen Monaten verzweifelt nach Möglichkeiten gesucht, Eugeni durch einheimische medizinische Versorgung zu helfen. Leider gibt es da keine. Die Operation müsste die Familie selbst bezahlen: Es gibt keine Krankenversicherung in Kirgisien, die solchen Eingriff bezahlt. Zu dieser finanziellen Leistung ist die Familie, die jeden Som (kirgisische Währung) zählen muss, nicht in der Lage. Hinzu kommt, dass das Ergebnis des Eingriffs in Kirgisien sehr ungewiss wäre, da es kein zuverlässiges Kinderherzzentrum im Land gibt und die medizinischen Geräte veraltet, um nicht zu sagen verrostet sind. Zudem erschüttern das Land in jüngster Zeit immer wieder gewaltsame ethnische Auseinandersetzungen, was die Infrastruktur und die medizinische Versorgung noch mehr zusammen brechen lässt.

In Deutschland wäre eine solche Operation beinah eine Routine. Schon vielen Kindern mit ähnlicher Diagnose konnte in Deutschland schnell und sicher geholfen werden.

Bitte, schenken Sie der Familie neue Hoffnung! Eine rasche Operation in Deutschland würde Eugeni das Leben retten! Was sind 40.000€ im Vergleich zu einem Kinderleben!