
Artem braucht unsere Hilfe
Diese Geschichte fing 2008 an – als am 6.August in der Familie von Olga und Vitali der langersehnte Sohn Artem auf die Welt kam. Es gab zwar Komplikationen bei der Entbindung, aber der Kleine war gesund und hübsch. Er nahm ordentlich zu, schlief ruhig.
Die ersten Probleme kamen im Alter von 2.5 Monaten – das Baby wurde ungewöhnlich unruhig, mit 4 Monaten bekam es Nickkrämpfe. Der Neurologe aus der Stadtklinik stellte die Diagnose „Epilepsie“, aber das durchgeführte Elektroenzephalogramm zeigte weder lokale Pathologien noch epileptische Aktivität. Man hat Artjom ins neurologische Zentrum der Bezirksklinik der Stadt Dnepropetrovsk überwiesen, wo die Eltern erneut mit dieser schrecklichen Diagnose konfrontiert wurden: Epilepsie, West-Syndrom. Nach einer langen Untersuchung hat man den Eltern empfohlen, das Kind ins Kinderheim abzugeben, da seine Krankheit nicht heilbar ist. Aber die Eltern wollten nicht mal daran denken und hatten fest vor, mit allen Mitteln für die Gesundheit und das Glück ihres kleinen Jungen zu kämpfen!
In anderthalb Jahren von Artems Leben reiste die Familie durch ganz Ukraine, sie ließen sich beraten in Kiev, Odessa, Dnepropetrovsk, Kherson. Überall war die Rede davon, dass man „lediglich“ die Antikrampf-Therapie richtig anpassen und die Krämpfe kupieren soll – und das Kind fängt an sich zu entwickeln. Aber es gab keine richtige Fortschritte. Die Eltern kauften teuere Arzneien und, in der Tat, nachdem Artjom das Präparat „Keppra“ verschrieben wurde (es wird in die Ukraine illegal eingeführt und kostet ab 150 $), wurden die Krämpfe etwas schwächer, obwohl ganz aufgehört haben sie sich nicht. Aber nach zwei Monaten ließ die Wirkung langsam nach: die Anfälle kamen öfters, die Krämpfe wurden stärker. Momentan ist Artjoms Entwicklungsstand so, dass er weder sitzen noch den Kopf halten kann, reagiert schlecht auf Geräusche und optische Reize.
Es gibt allerdings Hoffnung, dass dem Jungen in Deutschland geholfen werden kann. Uniklinik Schleswig-Holstein ist bereit, Artem für eine Untersuchung aufzunehmen. Allein für die komplette Untersuchung wurde einen Kostenvoranschlag in Höhe fast 12000 Euro ausgestellt, wenn das Kind die Therapie oder OP brauchen wird - die Kosten kommen zusätzlich dazu. Junge Familie hat geschafft 5000 Euro zusammen zukriegen, aber der Zustand von Artem hat sich verschlechtert, die Epilepsieanschläge sind öfter und stärker geworden. Es ist sehr wichtig das Kind so schnell wie möglich nach Deutschland zu bringen. Вie Untersuchung in Deutschland ist für Artemka und seine Familie die letzte Hoffnung, dass man doch die richtige Therapie findet und dem Kind ein normales gesundes Leben ermöglicht. Bitte, helfen Sie Artem!


