Hilfe für Vika

Vikulja Stepnych kam auf die Welt am 30. Juni 2009, sie wog 3800 g. Vika ist das zweite Kind in der Familie – ein spätes Kind, ein über alles geliebte Wunschkind. Bei der Geburt wurden keine Pathologien festgestellt. Die ersten 2.5 Monate verliefen ganz normal, das Kind war gesund – so sagten die Ärzte, die Vika in diesem Alter untersucht haben. Nach dieser Untersuchung hat das Mädchen sich erkältet und wurde ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Man hat sie gegen Erkältung behandelt und nach Hause entlassen, aber es gab keine Besserung. Vika kam erneut, sie wurde zwischen verschiedenen Krankenhäusern hin- und hergeschoben, mehrere Untersuchungen wurden durchgeführt, im Endeffekt wurden zwei Diagnosen gestellt: anomale Entwicklung der Kranzschlagader und dilatative Kardiomyopathie. Die Ärzte teilten Vikas Mutter mit, dass bei der ersten Diagnose es keine operative Behandlung gibt – bestenfalls kann man eine Herztransplantation durchführen, aber in Russland macht man diese Art von Operation nicht. Für Vika ist das ein Todesurteil... Die Mutter wurde verzweifelt. Man hat Vika eine lebenserhaltende Therapie mit dem Präparat „Simdax“ empfohlen, 2 mal im Jahr. Aber diese Therapie wurde nie durchgeführt – die Arznei ist zu teuer, es gibt sie im Krankenhaus nicht. Auch für die Eltern von Vika ist sie unerschwinglich: 1 Ampulle davon (2.5 ml) kostet ca. 32000 Rubel.

Jetzt fühlt sich Vika scheinbar besser, aber die neulich durchgeführte Untersuchung hat gezeigt, dass es Verschlechterungen gibt. Das Mädchen entwickelt sich altersgemäß, die Eltern sehen ihre erste Schritte, hören erste Wörter, ihr fröhliches Lachen. Die Kleine ist jedoch untergewichtig und die Eltern haben panische Angst vor dem Winter: Vika darf nämlich nicht krank werden, ihr Herzchen kann versagen. Jede auch so harmlose Erkältung kann Vika zum Verhängnis werden – eine frühere Pneumonie führte bei Vika schon mal zum Herzstillstand.

Die Familie hat für Vika eine Einladung von dem Zentrum für Herztransplantation Ospedali Riuniti di Bergamo (Italien) bekommen. Vikas Mutti hofft innigst, dass dort ihrer Töchterchen geholfen wird – vielleicht findet man dort für Vika eine unterstützende Therapie. Und möglicherweise könnten die russischen Ärzte auch eine falsche Diagnose gestellt haben, so etwas passiert doch ab und zu! Der Kostenvoranschlag für eine 10-tägige Untersuchung beträgt 10700 Euro. Die Eltern haben so viel Geld leider nicht. Vika hat noch eine ältere Schwester, Aljona, sie geht zur Schule. Vikas Mama arbeitet in einem Krankenhaus, bekommt monatlich 4800 Rubel (umgerechnet 120 Euro). Vikas Vater hat leider keine Vollzeitarbeit – in der Siedlung, wo Vikas Familie lebt, ist es extrem schwierig eine solche Arbeit zu finden. Es bleibt den Eltern nur eine Hoffnung -  auf hilfsbereite Menschen.

Wie bitten alle, die diese Geschichte jetzt lesen - helfen Sie bitte Vika, eine Chance auf Leben zu bekommen! Es ist doch nicht fair, dass dieses kleine Mädchen, kaum auf die Welt gekommen, ständig für ihr Leben kämpfen muss! Dank Ihrer Unterstützung haben wir schon so vielen Kindern helfen können! Sicher können wir – alle zusammen – auch Vika helfen!