Katüscha- tapfere Kämpferin

Die kleine Katja Larionova ist 4 Jahre alt und hat schon seit zwei Jahren mit Krebs zu kämpfen. Die Krankheit – Neuroblastom im IV. Stadium - wurde von ukrainischen Ärzten entdeckt, aber die exakte Diagno­se wurde erst nach zwei Monaten gestellt. Die Behandlung in der Ukraine und Russland brachte kein Erfolg, die Ärzte dort haben Katja praktisch aufgegeben.

Aber die Eltern wollten sich damit nicht abfinden und haben eine Klinik im Ausland (das Mount Elizabeth Hospital in Singapur) gefunden, wo die Ärzte der kleinen Katja eine zweite Chance zu geben hofften. Und ihr Kampf war nicht umsonst – durch eine lange und komplexe Behandlung (Chemotherapie, OP, Bestrahlung und autologe Kno­chen­marktransplantation) gelang es den Ärzten ein richtiges Wunder zu vollbringen und Krebszellen aus Katjas Körper zu verbannen: die Kleine verließ das Mount Elizabeth Hospital in vollständiger Remission! Ein unglaubliches Glück für die Familie, eine riesige Freude für die zahlreichen Helfer, die Katja mit einer Spende oder einem Gebet unterstützt haben! Katjas Genesung war für alle Menschen, die ihre Geschichte kannten – Helfer, Spender, aber auch andere schwerkranke Kinder und ihre Familien – ein Zeichen dafür, dass es sich immer lohnt zu kämpfen - auch wenn die Situation scheinbar ausweglos ist.

Mehr als ein Jahr ging alles gut – alle Nachsorgeuntersuchungen bestätigten die Remission. Es gab natürlich einige Probleme: Katjas Knochenmark funktionierte nach der KMT nur zu 60%, was Katja für Infektionen besonders anfällig machte. Aber Katjas Mutter meisterte alles einfach heldenhaft, so dass Katja wieder fast ein normales Leben führen konnte. Das Mädchen besuchte mit großer Freude die Vorschule, zum ersten mal in seinem Leben konnte es unbeschwert mit gleichaltrigen Kindern spielen und an verschiedenen Kinderveranstaltungen teilnehmen. Aber Angst eines Rückfalls – die war immer da: Neuroblastom ist ja eine heimtückische Krankheit.

Im Januar 2011 wurden die schlimmsten Ängste wahr. Bei einer MRT-Untersuchung hat man bei Katja Tumore im Schädel-Gesichtsbereich entdeckt – obwohl noch vor einigen Monaten alle Untersuchungsergebnisse in Ordnung waren. Ihr behandelnder Arzt, Dr.Lee, meinte, dass die Chemotherapie allein dem Mädchen kaum helfen wird und der sicherste Weg ist – Chemotherapie, MIGB-Therapie und Antikörer-Therapie zu kombinieren; dannach werden eine Bestrahlung und eine weitere autologe KMT nötig sein. Das alles zusammen kostet unglaublich viel Geld – über 200,000 Euro. Dank der Unterstützung von kleinen und großen Spendern und einigen Hilfsorganisationen haben die Eltern es geschafft, mehr als 100,000 Euro zu sammeln, um Katja in die Uni-Klinik Greifswald (Deutschland) – eine der wenigen Kliniken weltweit, die die nötige Antikörer-Therapie zur Verfügung hat - zur Behandlung zu bringen. Aber, um die Behandlung fortsetzen zu können, werden immer noch ca. 98,000 Euro benötigt. Die kleine Katja und ihre Familie sind wieder auf Hilfe von Spendern angewiesen.

Solange Katja zurückdenken kann, kämpft sie um ihr Leben. Unendliche Krankenhausaufenthalte, qualvolle Behandlung, Schmerz, Kraftlosigkeit. Dieses eine Jahr, als sie in Remission war und endlich so leben konnte, wie alle anderen Kinder, war für Katja märchenhaft schön! Aber es ist vorbei, und wir können uns kaum die Angst und die Verzweiflung vorstellen, die Katja spürte, als sie wieder in den Behandlungsalltag zurückkehren musste, um wieder den Kampf gegen den Feind im eigenen Körper fortzusetzen. Aber die kleine Katja versucht tapfer zu sein und sich nicht zu beschweren – sie will ihre Mutter schonen. Schon in diesem Alter weiß die Kleine nämlich, dass ihre Mutter Alina gerne all ihre Schmerzen auf sich nehmen würde, dass ihr die ganze Zeit viele schreckliche Fragen durch den Kopf gehen: was wird, wenn die Therapie nicht hilft, kommt Katjas kleine Körper mit der Behandlung zurecht, und auch – was wird, wenn der für die Fortsetzung der Behandlung notwendige Geldbetrag nicht zu zustandekommt? Keiner kann Alina diese Fragen beantworten, sie kann nur glauben und hoffen. Die deutschen Ärzte tun ihr bestes, um Katja zu heilen. Und wir könnten der Familie zumindest von den finanziellen Sorgen befreien. Jeder Beitrag zählt! Bitte, helfen Sie uns Katjas Leben zu retten!