Der Verlustschmerz ist unerträglich...

Der kleine süße rothaarige Engel ist von uns gegangen. Diesen Schmerz kann man nicht in Worte fassen. Wir haben so gehofft, dass dem kleinen Vadim geholfen wird! Nun ist er nicht mehr bei uns... Aber er wird für immer in unseren Herzen bleiben.

Zhanna wusste schon immer, dass sie mal eine große glückliche Familie haben wird, dass in ihrem Haus immer das Lachen vieler Kinder zu hören wird. So ist es ja auch geworden: Zhanna hat vier Kinder: zwei ältere Söhne (21 und 17 Jahre alt), eine Tochter (7 Jahre) und ein süßes Nestheckchen, der kleine Vadim (2.5 Jahre). Kinder sind Zhannas größter Schatz und sie war wunschlos glücklich, hoffte nur, dass dieses Glück sie immer begleiten wird. Das Unheil kam unerwartet. Der kleine Vadim klagte eines Tages über Schwäche, Schmerzen, Appetitlosigkeit. Das lange Wandern durch die Kliniken begann. Für immer bleibt in Zhannas Gedächtnis das Gespräch mit dem Arzt, der ihr die schreckliche Nachricht mitteilte. Zhannas Herz blieb fast stehen vor schlimmster Vorahnung, als sie merkte, dass der Arzt ihren Blick meidet und keine Worte findet, um das Gespräch zu beginnen. Das letzte, woran sie sich noch erinnern kann, sind seine Worte: „Leider wurde bei ihrem Sohn Leukämie festgestellt“. Was weiter war, weiß Zhanna nicht mehr, nur vage erinnert sie sich daran, wie sie wieder zu sich kam. Das Herz tat weh, zerriss sich beinah vom schrecklichen Kummer. Irgendwas stimmte nicht, was war da los? Und dann – wie eine gewaltige Welle – kam die schreckliche Realität: Leukämie. Fehler, das kann nur ein Fehler sein! Ihr Vadim kann diese schreckliche Krankheit nicht haben. Es ist UNMÖGLICH!

In den ersten Wochen war Zhanna wie benebelt. Sogar als Vadim ins Moskauer Kinderkrebszentrum überwiesen wurde, war sie sicher, dass alles sich gleich klären wird und die Ärzte in Moskau die schreckliche Diagnose widerlegen werden. Aber es geschah kein Wunder. Die Ärzte im Kinderkrebszentrum bestätigten die Diagnose; eine qualvolle Behandlung begann. Als Zhanna neben ihrem kleinen Mäuschen saß, in seine leidende Augen schaute, seine kleine, fast durchsichtige Fingerchen streichelte, betete sie zu Gott – nur um eines bat sie ihn: Leben in den kleinen geschwächten Körper ihres Sohnes einzuhauchen, damit er mit der tückischen Krankheit fertig wurde. Leider zeigten die letzen Untersuchungen dass Vadims Körper auf die in Moskau durchgeführte Behandlung nicht reagiert. Die Ärzte aus der Uni-Klinik Schleswig-Hohlstein (Deutschland) wollen jedoch trotzdem versuchen Vadim zu retten. Die Eltern bekamen auch den ersten Kostenvoranschlag: 74000€. Und dadurch schwindet die Hoffnung wieder: Vadims Eltern haben so viel Geld nicht. Müssen die Eltern etwa ihren kleinen Schatz verlieren, nur weil sie diese einzige CHANCE nicht bezahlen können?! Die Eltern flehen alle hilfsbereiten barmherzigen Menschen an: „Unser kleiner Vadim ist unsere ganze Lebensfreude und unser ganzer Lebensinhalt. Bitte, helfen Sie uns ihn zu retten!“